Das Pulverbeschichten von Alufelgen ist eine robuste und langlebige Methode der Oberflächenveredelung. Es bietet einen besseren Schutz als herkömmliche Lackierungen und eignet sich gleichermaßen für Autofelgen und Motorradfelgen.
Der Prozess umfasst mehrere Schritte: von der chemischen Kaltentlackung bis hin zum Einbrennen des Pulvers im Ofen.
Ablauf der Pulverbeschichtung
Vorbereitung: Die Felgen werden zunächst gründlich gereinigt und in einem chemischen Kaltentlackungsbad von alten Lackschichten befreit.
Strahlen: Rückstände werden durch Glasperlen- oder Edelkorundstrahlen entfernt, um eine saubere und aufnahmefähige Oberfläche zu schaffen.
Maskieren: Wichtige Bereiche wie Bolzenlöcher und die Rückseite der Felgen werden sorgfältig abgedeckt, damit dort kein Pulver haftet.
Pulvergrundierung: Für die Pulverbeschichtung von Alufelgen wird in der Regel eine Epoxid-Pulvergrundierung verwendet. Diese bietet einen hervorragenden Korrosionsschutz und eine starke Haftung für den Decklack.
Pulverbeschichtung: Das Kunststoffpulver wird elektrostatisch auf die Felge aufgetragen. Die negativ geladene Felge zieht das positiv geladene Pulver an, wodurch es gleichmäßig haftet.
Einbrennen: Die Felgen werden in einem Ofen bei einer Temperatur von maximal 180 °C erhitzt. Dabei schmilzt das Pulver, verläuft und vernetzt sich zu einer robusten, kunststoffähnlichen Schutzschicht.
Beim Pulverbeschichten von Alufelgen steht Ihnen eine riesige Auswahl an Farben zur Verfügung, die von den standardisierten RAL-Farben bis hin zu speziellen Sonder- und Effektfarben reicht.














